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São Paulo (São Paulo)

Metro São Paulo

Eröffnung: 1974
Spurweite: 1600 mm
Stromzufuhr: Stromschiene
Bügel
São Paulo, die größte Stadt südlich des Äquators, besitzt seit 1974 ein Metronetz, das kontinuierlich wächst. In der Innenstadt zumeist unterirdisch, verkehren die Linien in den Außenbezirken an der Oberfläche. Teilweise werden auch Vorortbahnen zu Metrostrecken umgebaut, wie auf der Linie 6 schon geschenen. Die Linien 5 und 7 im Südwesten der Stadt sind noch nicht mit den anderen Linien verbunden. Hier sind eine neue Linie 4 und eine Verlängerung der Linie 5 geplant.

Aktuelles Liniennetz:
Linie Linienweg
1 Tucuruví - Tietê - Luz (6) - Sé (3) - Ana Rosa (2) - Saúde - Jabaquara
2 Vila Madalena - Consolação - Brigadeiro - Ana Rosa (1)
3 Barra Funda - República - Sé (1) - Brás (6) - Tatuapé (6) - Vila Matilde - Itaquera
5 Largo 13 - Santo Amaro (7) - Vila de Belezas - Capâo Redondo
6 Barra Funda - Luz - Brás (3) - Tatuapé (3) - Guaianases
7 Osasco - Pinheiros - Vila Olimpia - Morumbi - Santo Amaro (5) - Jurubatuba

Companhia Carris de Ferro

Eröffnung: 12.10.1872
Stilllegung: 1903
Spurweite: 1050 mm
Zwischen dem Bahnhof Luz und Largo di Camo gab es São Paulos erstes Schienenverkehrsmittel. Die Gesellschaft expandierte schnell und nur 5 Jahre später waren 32 Fahrzeuge auf 25 km Gleisnetz unterwegs.

Companhia Carris de Ferro de São Paulo a Santo Amaro

Eröffnung: 25.1.1885
Stilllegung: 14.3.1886
Spurweite: 1050 mm
Von der Innenstadt nach Süden existierte diese Maultierbahn. Sie wurde schon im darauffolgenden Jahr auf Dampfbetrieb umgestellt.

Companhia Viação Paulista

Eröffnung: 19.6.1892
Stilllegung: 1903
Spurweite: ? mm
Diese Gesellschaft hatte auf der Linie nach Ipiranga einen gemischten Maultier-Dampfbetrieb: In Cambuci wurde das Maultier abgehängt und die Wagen mit Dampfloks weiter gezogen. Von dieser Bahn wurden die "Empresa de Bondes de Sant'Ana" und die "Companhia Ferro Carril" übernommen.

Companhia Carris de Ferro de São Paulo a Santo Amaro

Eröffnung: 14.3.1886
Stilllegung: 1914
Spurweite: 1050 mm
Die auf Dampfbetrieb mit zwei Lokomotiven von Kraus Maffei umgestellte Pferdebahn wurde bis in das 19 km entfernte Santo Amaro verlängert.

São Paulo Tramway, Light & Power Company

Eröffnung: 7.5.1900
Stilllegung: 27.3.1968
Spurweite: 1435 mm
Stromzufuhr: ?
Mit der Linie von São Bento nach Barra Funda begann der elktrische Betrieb in São Paulo. Schnell kamen weitere Strecken dazu. Ab 1930 führte man Expresslinien ein, die auf den langen Strecken nicht überall hielten. 1936 gab es 103 Linien und fast 600 Fahrzeuge auf 300 km Gleisen. Die nur "Light" genannte kanadische Gesellschaft verkaufte den Betrieb 1947 an die CMTC (Companhia Municipal de Transportes Coletivos). Nun begann ein langsamer Abstieg. Die ersten Strecken wurden ab 1952 geschlossen und durch Bus- und Trolleybuslinien ersetzt. 1968 beschloß die Stilllegung der Strecke nach Santo Amaro das Ende der Straßenbahn in São Paulo.

Obus São Paulo

Eröffnung: 22.4.1949
Stilllegung: in Betrieb
Stromzufuhr: Stange
Das Obusnetz wuchs im Laufe der Jahre in alle Richtungen der riesigen Stadt, erreichte aber nicht die Dichte des Straßenbahnnetzes. Nach der erfolgreichen Privatisierung des ehemals von der Metro betriebenen Obusnetzes durch die EMTU wurde auch der städtische Betrieb CMTC (Companhia Municipal de Transportes Coletivos) im Jahre 1994 privatisiert. Es entstanden insgesamt vier Obusbetriebe:
  • Viação Santo Amaro (ex Imperial) (Depot Santo Amaro im Südwesten)
  • Eletrobus (Depot Tatuape im Osten)
  • Transbraçal (Depot Bras Nähe Innenstadt)
  • EMTU (Depot in Piraporinha südöstlich von São Paulo)